Samstag, 4. Januar 2020

Low, low, low, die meist gebrauchte Floskel in den Philippinen


Überall und zu jeder Zeit stehen Menschen herum und brüllen ins Handy: Low, low, low. Dies ist die Abkürzung von "Hello" und wird gebraucht um im maroden, schrottreifen Handynetz einen Partner zu erreichen. Telefonieren ist hier - wie alles - nicht selbstverständlich. Die Netzte sind permanent überlastet und erreicht man mal jemanden, dann voller Nebengeräuschen. Wie schön ist es doch in Europa, wo man einfach sein Handy zückt und telefoniert. Hier ist man überhaupt nicht sicher, seinen Gegenüber erreichen zu können!
Es gibt hier hier nur 2 "namhafte" Anbieter: Globe und Smart. Die Servicewüste Philippinen lassen grüssen. Natürlich ist telefonieren auch noch teuer!

Die meistverbreitete Zahlart ist Vorauszahlung. Man kauft entweder Karten oder sogenannten eload. Um ein bisschen Geld zu sparen wird ein sogenannte Registrierung angeboten. Man kann einen gewissen Betrag per Hany registrieren lassen und dann eine beschränkte Zeit kostenlos telefonieren und Texte senden (SMS). Natürlich wird auch hier eine Schikane eingebaut. Alle 12 Minuten wird der Kontakt unterbrochen und man muss wieder neu wählen. Willkommen in der Servicewüste.

Signal hat man nur an bestimmten Orten. In unserem Haus müssen wir zum Telefonieren in den oberen Stock. Dort reicht es ganz knapp.

Das selbe gilt auch fürs Internet. Wie schon bei der Bildung so sind die Philippinen auch in der Internet Geschwindigkeit ganz am Schwanz der Welt...

Ein flat rate Abonnement kostet ein vielfaches wie in Europa und dies bei der miesen Qualität. Aber eben Die Philippinen sind ein Verkäufermarkt...

Sonntag, 29. Dezember 2019

Naturkatastrophen allenthalben


Die Philippinen werden mit zuverlässiger Regelmässigkeit von Naturkatastrophen heimgesucht. Am 15. Dezember erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6.9 auf der Richterskala den Süden Mindanaos. Die Bauten hier haben bei einem Beben von dieser Stärke keine Chance. Es gab weitflächige Zerstörungen und noch mehr Elend.

Kaum war das Beben vorbei kam ein Typhoon vor Weihnachten und verwüstete ebenfalls grosse Flächen mit Häusern, Strassen und Geschäften. Meistens handelt es sich um "Gebäude" aus sogenannten leichten Materialien gebaut. Die halten natürlich nichts aus! Aber damit nicht genug!

Genau am 24.12.2019  also an Weihnachten verwüstete eine weiterer Typhoon (Ursula) wieder diverse Regionen. Darunter auch aufbau Gebiete, welche von dem Typ 5 Typhoon Haiyan (Yolanda) 2013 bereits verwüstet wurden. Die Natur lässt den Leuten hier absolut keine Ruhe!

Übrigens werden die internationalen Typhoon Namen hierzulande nicht übernommen. Das wäre ja viel zu einfach. Nein, jeder Sturm bekommt in den Philippinen einen eigenen Namen!



























Samstag, 28. Dezember 2019

Besinnliche Weihnachten in den Philippinen



Jedes Jahr ab dem 1. September bis Anfang Februar dröhnen in den Warenhäuser nur noch die amerikanischen Weihnachtsschnulzen aus den Lautsprechern. Es gibt Weihnachtsbäume bei welchen jede künstliche Tannenadel mit Farbdeko zugemacht wird. Es darf möglichst wenig Grün zu sehen sein.
Ab Anfang Dezember reisen noch die Filipinos an welche im Ausland arbeiten (OFW). Das sind natürlich auch wieder Millionen. Strassen, welche normalerweise noch einigermassen befahrbar wären, sind dann auch völlig zu!

Sollte man das Glück haben, einen Parkplatz zu erhaschen, dann stösst man dann in den Warenhäusern auf ungeheure Menschenmassen. Es ist als ob die 100 Millionen alle in ein Kaufhaus wollen. Man sollte meinen, dass dann das eigentliche Weihnachtsfest ein grosser Hype wäre. Aber weit gefehlt. In der sogennten "Noche buena" wird einfach mit dem Essen bis Mitternacht gewartet und vorher gesungen (Karaoke) und gesoffen was das Zeug hält. Und dann ist der ganze Spuk auch schon wieder vorbei. Selbstverständlich bleibt die Weihnachtsdeko noch bis Anfang Februar und dann ist ja schon bald wieder September...

Letztes Jahr waren wir wieder mal über Weihnachten in der Schweiz. Früher glaubten wir, es hätte viele Leute bei uns in den Läden. Wir sind nun eines Besseren belehrt worden. Geniesst die Weihnachten in der Schweiz inklusive schlechtem Wetter. Ich kann Euch versichert. Es ist wie Ferien für uns!

In diesem Sinne... Alles Guten im neuen Jahr. Ich freue mich schon wieder auf die Schweiz im Juli, dann kann ich wieder  angstfrei Auto fahren...

 Kauf eines Notstromgenerators


Nach unserem Herbstaufenthalt in der Schweiz sind wir erholt wieder zurück im Kampf ums Alltägliche!

Überall dutzende Security und Überwachungskameras. Ja, wir sind zurück in den Philippinen!

Wir kamen Ende Oktober in den Philippinen an und nur wenig später verdüsterte sich die Situation an der Wetterfront. Ein Typhoon schien genau über unsere Region zu ziehen. Ein befreundetes Ehepaar aus der Schweiz hatte dies schon zweimal erlebt. Stromausfälle bis 5 Tage und kein Wasser waren die Folgen. Auch aus diesem Grund wollten wir schon lange einen Notstrom Generator zulegen. Also machten wir uns auf die Suche...
Im Kaufhaus AllDays wurden wir fündig. Einen Diesel Generator 5000 Watt in "silent" Ausrüstung. Wie hierzulande üblich, kauft man kein funktionierendes Gerät! Die Kabel zum Spezial Stecker fehlen. Die Batterie ist defekt. Das Gerät stand 1-2 Jahre im Laden. Das ist hier absolut normal. Batterie hat es natürlich keine an Lager. So fuhren wir unter dem Druck des nahenden Typhoons zu einem Auto und Motorrad Batterie Händler. Dieser hatte aber auch keine Batterie mit den richtigen Anschlüssen...
Wir fuhren zurück zum Verkäufer und verlangen einen Testlauf mit einer funktionierenden Batterie.
Der Testlauf kam zustande. Es wurde eine grössere Batterie eingebaut. So konnten wir hören, wie der "silent" Generator einen Höllenlärm von sich gab. Man kann ihn mindestens 500 Meter weit hören!
Aber er hat wenigstens einen "SILENT" Kleber auf der Front :)

Gegen Abend, es fing bereits an zu regnen, wurde dann der Generator geliefert. Selbstverständlich mussten wir die Kabel bezahlen. Die seien nicht inbegriffen!
Der Trupp fuhr weg und ich fing an die Batterie zu laden. Mittlerweile erfuhren wir online, dass der Typhoon genau über uns ziehen wird. Er wurde am nächsten Mittag erwartet.
Am Morgen versuchte ich den Generator zu starten. Er machte keinen Wank. Dabei sah ich, dass sie wieder die defekte Batterie eingebaut hatten. Welcome in the Philippines.
Also zurück zum Laden und ich verlangte das das Ding zurückgenommen wird. Dies verursachet nun doch etwa Hektik im Laden! Es wurde ein Techniker der Herstellerfirma avisiert. Mittlerweile war der Typhoon da und zog nun zum Glück 150 Km südlicher durch. So bleiben wir vor längeren Stromausfällen bewahrt.

Am nächsten Tag kam ein Techniker und ersetzte die Batterie kostenlos was hierzulande ein kleines Wunder ist. Aber man muss doch noch erwähnen, dass der Generator schliesslich 1650 CHF gekostet hat! Eine menge Geld hierzulande!
Nun haben wir beim nächsten Typhoon einen funktionierende Generator. Der nächste Typhoon heiss gerade mal eine Woche Abstand auf dem selben Kurs...

Den Generator haben wir übrigens nur 3 Wochen später beim Ausbruch des Vulkans Taal über eine Woche non stopp gebaucht! Sie meinen Blog: "Ausbruch des Taal Vulkans"





Auch nach dem Taal Erlebnis haben wir ständigen Stromausfall. Bei jedem kleinen Gewitter, wenn es ein wenig blitzt, fällt der Strom aus. Die Infrastrukturen hier sind absoluter Schrott!

Montag, 1. Oktober 2018

Laden Sonderverkauf in den Philippinen

In einem Waren haus wird discount angeboten. Zugegeben, das ist unwahrscheinlich selten. Entsprechend ist das Resultat:

So sieht ein Ausverkauf in den Philippinen aus!

Wie überall, wird stundenlang angestanden."Line up" nennt sich das. Für einen Europäer absolut unbegreiflich.

Samstag, 26. Mai 2018

Der lange Sommer 2018

Wettersituation

Normalerweise geht der Sommer in den Philippinen von Februar bis Ende April. Februar und Mai sind jeweils Übergangsmonate. Dieses Jahr zieht aber der Sommer voll durch. Seit Anfang Februar bis heute hatten wir in unserer Gegend keinen Regen mehr. Die Natur hat natürlich darunter gelitten vieles ist verdorrst. Allerdings zeigen die hohen Bäume eine enorme Zähigkeit. Es scheint noch genügend Grundwasser vorrätig zu sein.

Die Gebäude leiden unter der dauernden Hitze

Täglich steigt das Thermometer auf 36 Grad. Die Sonnenscheindauer liegt seit Anfang Februar bei täglich 7-8 Stunden! Die Klimageräte vor allem im oberen Stockwerk laufen auf Hochtouren. Dies bringt nicht nur ein hohe Stromrechnung, sondern es trocknet auch das Material aus. Dies zeigt sich überall. Die oberen Stockwerke werden vor allem in Leichtbauweise ausgeführt. Dadurch zeigen sich an den Wänden und in den Bodenbelägen überall Schwundrisse. Ich bin gespannt ob sich die Situation mit Steigender Feuchtigkeit wieder normalisiert.

Der erste Regen

Gestern, hat es nun in 11/2 Stunden 22,2 mm Regen gegeben. Sofort wird das dürre Gras Wiede grün. Aber auch die Insekten erwachen. Am Abend schaltete ich die Aussenbeleuchtung ein. Sofort flogen Tausende von Insekten gegen unsere Hauswand. Ich musste  Insektenvernichter einsetzten um dem Treiben einigermassen Herr zu werden. Ja, egal welches Wetter. Hier hast Du immer zu tun. Die Natur lässt Dir keine Minute Zeit! Ständig kommen Überraschungen auf Dich zu.

Biken in den Abendstunden

Dieses Wetter bringt natürlich auch Vorteile. So zum Beispiel lässt sich abends bei 28 Grad und leichter Luft super Biken. Ich nutzte dies fast täglich. Allerdings wird man auch dann noch mit der Armut hier konfrontiert.

Eine typische Bikerstory 

Wir fuhren neulich um 20:00 Uhr Richtung zuhause. Da überholten wir einen marschierenden Biker. Ich rief dem jungen Boy fragend zu: Ist das Bike defekt? Yes antwortete er mir. Wir fuhren an einem Posten vorbei und nach der Steigung stand ein weiterer junger Boy und fragte mich in Tagalog ob ich seinen Kumpel gesehen haben. Da kam er auch schon gelaufen. Nach einer Weile war klar, die beiden haben kein Geld (120 Peso = CHF 2,35) um den Reifen im Relativ nahen Bikeshop reparieren zu lassen. Ich hatte 100 Peso dabei und meine Gefährtin 20. Natürlich gaben wir das Geld. Die beiden nahmen es zögerlich an. Denn ein Fussmarsch hätte für die Beiden Stunden gedauert!
In diesem Moment fuhr ein Security Pickup vorbei. Ich hielt siede an und bat den Security, die beiden zum Reparaturdienst zu bringen. Die beiden erzählten dem Security , dass wir die Reparatur bezahlt hätten. Dieser staunte und bedankte sich ebenfalls bei uns. So kamen wir zwar ohne Notgroschen aber doch happy wieder zu Hause an...
Zu sagen bleibt normalerweise wären die beiden einfach ohne zu murren gelaufen!

Evolving "Naturpark"

Ein kleiner Flecken hier in Nuvali liess man unbebaut oder noch unbebaut. Ein Weiher wurde angelegt und auf dem Dreckwasser fahren zwei oder drei Boote auf und ab. Im Wasser hat es Kois. Diese werden von den Touristen gefüttert. Die Anlage ist ca. 8 Jahre alt und am Verfallen. Wie alles hier, wird nur für die nächsten paar Jahre gebaut. Die Bauqualitäten sind schlecht. Sehr dünne Platten und Holz welches von den Insekten gefressen wird. Verputz kennt man nicht. Die Gebäude werden lediglich gestrichen und sehen nach 3 Jahren bereits schlecht aus. 
Unter der Woche ist es einigermassen erträglich. Aber am Wochenende fluten Tausende von Manila dieses Plätzchen. Für uns Europäer unglaublich und ein Graus! Zudem sind dann Diebe permanent unterwegs. 

Angrenzend an den Weiher hat es einen sogenannten Regenpark. Der ist in 5 Minuten zu Fuss umrundet. Ein paar Bambussorten und fertig. In der Tageshitze findet man kaum Schattenplätze. Am Abend um 18:00 Uhr, wenn es angenehm wäre im Park zu sitzen, wird dieser sage und schreibe geschlossen! Die ganze installierte Beleuchtung ist demnach für nichts.

Die Attraktionen hier im Allgemeinen sind äussert spärlich und dürftig. Im Vergleich bietet schon der
Parkplatz des Europaparks mehr als hier jede "Attraktion".

        







Hier der "Regenpark" und im Hintergrund eines der zahlreichen Grasfeuer im Sommer.  Diese Feuer werden absichtlich gelegt und sind ein riesiger Umweltfrevel hierzulande!
Es hat zwar Bäume im Park, aber nicht bei den Sitzgelegenheiten. Sodass der Besucher in der Sonne steht. Nutzungsplanung Fehlanzeige. Darum hält sich natürlich der Besucherstrom in Grenzen.


Die Wassersituation im März 2020

Im letzten Jahr herrschte den ganzen Sommer lang Wassernotstand in Manila. Es wurde mit Tankwagen Gebiete notversorgt. Diese Jahr herrsch der Notstand schon lange vor dem Sommer. Das wird heiter werden!


Dienstag, 10. April 2018

Der Versuch eine Zahnreinigung zu erhalten

Für heute hat meine Frau um 11:00 Uhr einen Termin bei einer Zahnklinik in der Umgebung abgemacht. Pünktlich waren wir da, aber hinter der Theke tönte ein sorry hervor, was nichts gutes verhiess. Und richtig, die Zahnpflegerin komme vermutlich um 11:30 aber sicher sei er nicht. Wir waren sehr enttäuscht, hatten wir doch einen Termin vereinbart. Frustriert verliessen wir die Klinik, um bei meinem Zahnarzt einen Termin zu vereinbaren.

Auf dem Weg zum Zahnarzt fuhren wir noch bei der ISUZU Vertretung vorbei. Ich wollte ein Ersatzteil bestellen. Wir warteten über ein Stunde, bis wir endlich bedient wurden. Frust Nummer 2 an diesem Tag aber es sollte noch besser kommen.

Beim Zahnarzt angekommen fragten wir nach einem Termin zur Zahnpflege und siehe da, noch heute um 17:00 Uhr wäre ein Termin frei. Wir fuhren also erst mal nach Hause.

Um 15:00 Uhr rief der Zahnarzt an, dass wir doch um 16:00 Uhr vorbei kommen sollen. Dies taten wir denn auch. Aber, wir warteten und warteten und würden wohl noch heute warten wenn wir nicht um 17:30 Uhr entnervt und ohne ein Chance für eine Message zu erhalten den Laden verliessen.  Frust Nummer 3 an diesem Tag.

Dies reichte uns eigentlich aber wir wagten noch den Schritt in eine dritte Klinik. Dort vereinbarten wir einen Termin für nächste Woche. Ich habe der Sekretärin klar gemacht, dass wir bei grösseren Verzögerungen nach Hause gehen werden.

Mal sehen wie es nächste Woche rauskommt. Ach ja: Its more fun in the Philippines :(


Mittwoch, 4. April 2018


Reisen im Sommer in den Philippinen


Wir haben sehr schöne Tage mit Freunden in Coron verbracht. Die Bilder und Kommentare werden in Kürze meinem Blog: "Rolfs and Juliets Travel trough the Philippines" beschrieben.

Ferien hier sind wunderschön. Das Alltagsleben allerdings ist etwas ganz anderes hier in den Philippinen!

Nun Seit einem Monat hat uns der Alltag wieder und der Kampf zum Erhalt der täglichen Notwendigkeiten geht weiter.

Natürlich sind Reparaturen am Haus eine alltägliche Aufgabe. Einmal gibt ein Türöffner den Geist auf ein andermal kommt die Farbe von den Wänden oder ein WC läuft nicht mehr und so weiter.
Die Lebensdauer der hier gekauften Waren ist äusserst kurz. Vergisst unserer Qualitätswaren in Europa! Hier hält alles maximal 2-3 Jahre! Egal ob Türklinke, Gartenhag oder Hausfarbe.

Das Wetter ist warm. Regen haben wir seit mehreren Wochen keinen mehr. Zum Glück gibts aber immer noch Wasser. Die Pflanzen im Garten benötigen täglich Wasser. Am Tag sind die Temperaturen so um die 32-34 Grad. Abends, wenn der Wind aufkommt, fällt das Thermometer auf rund 25 Grad. Dies ist für einen Aussenaufenthalt sehr angenehm.

Einfach nicht mehr erhältliche Produkte

Wir füttern unseren Hunden seit mehr als 2 Jahren die Marke: "Royal Canin". Seit Januar werden die Philippinen scheinbar nicht mehr beliefert. Welcome in the Philippines again! Selbstverständlich weiss niemand warum und ob es je wieder Ware geben wird . Die Marke ist hier eigentlich sehr populär. Es wird hier einfach geduldet. Das ist das Leben hier. Mal hats mal hats nicht, keine Konstanz.

Aktuell gibt es auch unser Brot, welches mich seit 2 Jahren durch den Alltag begleitet, nicht mehr. Die Mehlmischung wird seit einer Woche nicht mehr geliefert und natürlich weiss keine Mensch oben es je wieder geben wird.


Der einzige Artikel welcher immer verfügbar ist, sind die zahlreichen Hausprospekte welche einem täglich unter die Nase gehalten werden.

Siedlungsorgasnisation

Unser Abfall in der Siedlung wird nicht mehr abgeführt. Wir hatten auch in der Vergangenheit immer wieder mal Probleme damit gehabt. Nun liegt aber endgültig im Argen. Auch fehlen Material und Geräte zum Unterhalt der Siedlungen in der ganzen Nuvali Umgebung. Im zuständigen Office hört man dann allerlei Storys über zu kleine Abfall Lastwagen und Lieferschwierigkeiten, etc. Den wahren Grund haben wir aber heute erfahren. Avida, eine der grössten Gesellschaften für Land und Haus- Angelegenheiten habe die Entsorgungs-Firma seit März 2017 nicht mehr bezahlt. Natürlich sagt einem das hier niemand der Offiziellen! Wie war das doch nochmal: Welcome in the Philippines!

Das Abfallkonzept der Avida in unserem Village.

Seit Monaten wird der Abfall nur noch innerhalb der Mauern unserer Siedlung deponiert. Ein Fest für Hunde Katzen und Ratten. Fragen nach dem Grund sind zwecklos. Jeder sagt etwas anderes und  solange der Dreck nicht in die Hautüre quillt stört die hier niemanden :(


Freitag, 19. Januar 2018

We don't have Sir 


Die Tausenden von Leuten sind nun weg und Nuvali gehört wieder uns. Das Wetter hat sich sehr gebessert. Es regnet kaum noch und die Temperaturen sind sehr angenehm. Tagsüber ca. 29 Grad und nachts um die 24 Grad. Welcome back to life :)

Wir bekommen Anfang Februar Besuch aus der Schweiz und sind dafür am Vorbereiten. Die Strasse zum Flughafen und nach Batangas (die nächste Küste von uns) nennt sich SLEX (South Luzon Expressway). Für diese Strassen muss eine Gebühr bezahlt werden. Natürlich hat es meistens eine Warteschlange vor den Kassen. Aber es gibt den ETC (Electronic Toll Collection). Dies ist ein Kleber mit Elektronik und damit kann man dann einfach durchfahren. Überall wird Werbung dafür gemacht.
Gestern nun waren wir bei der Installationsstelle und wollten den Kleber befestigen lassen. 2 Mitarbeiten schliefen hinter dem Pult und sagten uns dann: Nein, es hat keine Kleber mehr. Kommt in 1-2 Monaten wieder. Das ist einfach typisch. Werbung machen und dann erschrecken, wenn Kunden kommen. Welcome in the Philippines!

Anschliessend wollten wir beim French Baker Brötchen kaufen für das Abendessen. Fast klar, dass es keine hat. Die Mehlmischung wurde nicht geliefert.


Genau das Gleiche mit der Hndenahrung: Royal Canin. Ist auf einmal nicht mehr erhältlich. Mit der grössten Selbestverständlichkeit wird uns mitgeteilt, dass das Produkt hier nicht mehr geliefert wurde! Auch hier niemand weiss etwas. Absolut keine Infos.

Unterwegs bekam ich eine Textnachricht von Globe Telecom, ich solle die SIM Karte ersetzen wegen neuen Dienstleistungen. Da wir in der Nähe der Globe Filiale Santa Rosa waren, gingen wir hin.
Am Empfang wurde ich registriert und dann ging natürlich das Warten los. Über eine Stunde warteten wir bis ich endlich die SIM Karte erhielt. Ich beobachtete in dieser Zeit wie unheimlich lange es geht bis ein Kunde fertig bedient ist! Das kann durchaus mal 30 Minuten dauern.

Ja, es ist ein sehr grosser Unterschied ob man hier Urlaub macht oder hier lebt. Urlaub ist - bis auf die vielen Leute an den Flughäfen - problemlos. 


Anders sieht das aus, wenn man hier lebt...

Montag, 1. Januar 2018

Alles Gute im neuen Jahr 2018 für meine Leser...


Die turbulenten Festtage sind nun vorbei und langsam kehrt etwas Ruhe in unserer Gegen um Nuvali ein. Beim Einkaufen hat es bereits etwas weniger Leute. Die Besucher in den Nachbarhäuser sind wieder zu Hause. Besuch heisst hier in den Philippinen mindestens 4 Autos ums Haus und 20-30 Leute im und ums Haus.

Ich habe neulich die Einwohnerzahl pro km2 nachgeschaut und verglichen:
Bern hat 2'800 Einwohner auf einen Km2, Manila hat 48'700 Einwohner pro Km2. In den übrigen Agglomerationen sieht es nicht viel besser aus. Das sind 17x mehr Leute auf gleichem Raum als bei uns! Dies ist der Grund warum das Land stetig auf Überlast läuft. In jedem Geschäft und bei jeder Tätigkeit siehst Du das Schild: "Line starts here" mit den meist freundlich lächelnden Leute in der Warteschlange.

Bei uns hier in Nuvali ist die Dichte zwar fast Europäisch. Aber, wie gesagt im Dezember fahren täglich tausenden von Manila zu uns in unsere beschauliche Gegend und verwandeln unsere Strassen und Malls in unzugängliche Gebiete... Aber ab 8. Januar ist Schluss :) Dann wird die dafür verantwortliche Lichtinstallation wieder abgebaut. Bis nächstes Jahr im Dezember :(.

Wir waren heute beim Coiffeur. Es hat immer noch unglaublich viele Leute in der Gegend. Es ist noch Schulferien. Nächste Woche wird es besser. Für Ferien sind die Monate November bis Ende Januar absolut ungeeignet. Einmal ist das Wetter nicht besonders gut und eben, die Flut von Leuten überall. Sehr viele Overseas Worker kehren für Weihnachten nach Hause zurück. Sämtliche Transportmittel sind dann komplett geflutet. Auch der Flughafen!

Das Wetter ist übrigens immer noch nicht gut. Wir hatten zwar nun endlich 3 regenfreie Tage. Aber eben im Moment quert der bereits 3. Sturm in 3 Wochen die Philippinen im Süden. Das ist doch ungewöhnlich da wir nun eigentlich in der kühlen. trockenen Zeit wären... An Alle die nicht an eine Klimaveränderung glauben: Wir erleben sie im Moment!